Mit all diesen Varianten wurden die Techniken des Tode (frühes Karate) verbunden, wodurch eine tödliche Kampfmethode entstand.

Die Kama konnte auch mit großer Genauigkeit geworfen werden. Daraus entstand die Gewohnheit, zwei Kama mit sich zu führen. Ein fähiger Kobudo-Experte konnte gleichzeitig zwei Kama in verschiedene Richtungen werfen. Wurde nur eine Kama geworfen und der Wurf verfehlte sein Ziel, stand noch immer eine Waffe zur Verfügung.

Auch konnte man beide gleichzeitig im Kampf einsetzen, z.B. eine zur Abwehr und die andere zum Kontern. Band man eine Kama ans Handgelenk, war man sicher, dass man sie nicht verlor, wenn sie von der Waffe des Gegners getroffen wurde. Wurde man von mehreren Gegnern angegriffen, konnte man eine Kama an der Schnur herumwirbeln lassen, während man mit der anderen wirkungsvolle Techniken ausführte. Die alten Kobudo Meister entwickelten wirkungsvolle und gefährliche Kama-Techniken gegen das Schwert, den Speer und andere weitreichende Waffen.

Diese hochentwickelten Kampftechniken fügten sie zu Kata zusammen, von denen einige über 350 Jahre alt sind, jedoch heute meist geheim gehalten werden und deshalb nur noch wenigen okinawanischen Meistern bekannt sind.

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